Mova ist 2026 mit gleich drei Poolrobotern gestartet — vom günstigen Aufstellpool-Modell bis zum Premium-Flaggschiff. Wir zeigen dir die Unterschiede zwischen Diver R10, Diver A10 und Rover X10, inklusive einer Preis-Ungereimtheit beim teuersten Modell, die selbst unabhängige Tester nicht erklären konnten.
Quick Answer: Der beste Mova Poolroboter für die meisten Einbaupools ist der Mova Diver A10 — bei basic-tutorials.de erreichte er 82 von 100 Punkten (Silber-Award, “Klare Empfehlung”) und saugt laut Hersteller mit 22.700 l/h bei bis zu 240 Minuten Laufzeit für Pools bis 180 m². Die UVP liegt bei 699 €, im freien Preisvergleich ist er aber oft schon ab rund 379 bis 440 € zu finden. Für kleine Aufstellpools reicht der günstige Mova Diver R10 (ab rund 199 €, bis 80 m², 120 Minuten Laufzeit). Wer einen sehr großen Pool (bis 500 m²) hat, greift zum Flaggschiff Mova Rover X10 — mit 84/100 Punkten im Test sogar noch etwas besser bewertet als der A10, aber mit einer UVP von 2.499 € auch deutlich teurer.
Mova Poolroboter im Vergleich
| Modell | Am besten für | Saugleistung | Laufzeit | Preis (UVP) |
|---|---|---|---|---|
| Mova Rover X10 | Sehr große Pools (bis 500 m²) | 38.000 l/h | bis 360 Min | UVP 2.499 € |
| Mova Diver A10 | Einbaupool (Allrounder) | 22.700 l/h | bis 240 Min | UVP 699 € |
| Mova Diver R10 | Aufstellpool / Budget | 5.700 l/h | bis 120 Min | ab ca. 199 € |
1. Mova Rover X10 — das Flaggschiff mit AquaScan-Navigation
Mova Rover X10
- 38.000 l/h Saugleistung, 15.000-mAh-Akku, bis zu 6 Stunden bzw. 500 m² pro Ladung (laut Hersteller).
- 360°-AquaScan-Unterwasser-LiDAR für die Navigation, dazu eine schwimmende AquaSonar-Boje für App-Steuerung unter Wasser.
- Gewicht 15,8 kg — laut Test selbst mit beiliegendem Haken schwer aus dem Pool zu heben.
Der Mova Rover X10 ist das mit Abstand leistungsstärkste Modell der Marke und richtet sich an Besitzer sehr großer Pools bis 500 m². Bei basic-tutorials.de erzielte er 84 von 100 Punkten (Silber-Award) — die beste Bewertung aller drei Mova-Modelle, mit Bestnoten bei Features (92) und Reinigungsleistung (90). Die UVP liegt laut Hersteller bei 2.499 €, zum Marktstart galt bis zum 27. April 2026 ein Launchpreis von 2.099 €, und zu Prime Day (23. Juni bis 7. Juli 2026) wurden laut Testbericht zeitweise Rabatte von bis zu 1.200 € gewährt. Besonders auffällig: In der Spezifikationstabelle desselben Testberichts taucht zusätzlich ein Amazon-Preis von nur 999 € auf — eine Diskrepanz, die der Test selbst nicht erklärt. Das zeigt, wie stark die Mova-Preise je nach Händler, Aktion und Zeitpunkt schwanken können; ein aktueller Blick in den Preisvergleich lohnt sich vor dem Kauf in jedem Fall.
Kritikpunkte aus dem Test: Die AquaSonar-Boje ermöglicht laut Hersteller eine App-Verbindung auch unter Wasser, funktioniert laut Tester aber nur zuverlässig innerhalb von rund 15 Metern und bei ausreichender WLAN-Reichweite — dasselbe physikalische Grundproblem, das wir bereits im Ratgeber zur App-Steuerung für andere Marken dokumentiert haben. Zusätzlich muss die Boje über ein eigenes Kabel separat geladen werden, was laut Tester leicht vergessen wird — ein Solarmodul, wie es sich der Tester gewünscht hätte, gibt es bislang nicht. Weitere Schwächen: Die Unterwasser-LiDAR-Kartierung wird in trübem Wasser ungenauer, enge Ecken und Stufen werden je nach Poolform nicht immer vollständig erreicht, und die App sendet keine Wartungserinnerungen für Verschleißteile wie Filter oder Bürsten.
2. Mova Diver A10 — der Allrounder mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis
Mova Diver A10
- 22.700 l/h Saugleistung, bis zu 240 Minuten Laufzeit (238 Minuten im Test erreicht, laut basic-tutorials.de).
- Reinigt Boden, Wände und Wasserlinie für Pools bis 180 m², Auto-Parking in 12 von 12 Testdurchläufen erfolgreich.
- 3,5-Liter-Filterkorb, optional 3-µm-Feinfilter erhältlich, Gewicht ca. 9 kg.
Der Diver A10 war Movas erstes Poolroboter-Modell überhaupt und wurde dafür bereits mit dem iF Design Award 2026 ausgezeichnet. Bei basic-tutorials.de erreichte er 82 von 100 Punkten (Silber-Award, Verdikt “Klare Empfehlung”) — mit der höchsten Einzelwertung beim Preis-Leistungs-Verhältnis (90 Punkte). Im Test (in einem 416,5 m² großen Freibad-Becken, deutlich über der Herstellerangabe von 180 m²) erreichte das Gerät 238 von 240 versprochenen Akku-Minuten und parkte in allen 12 Testdurchläufen selbstständig ein. Laut Tester läuft er dabei länger und saugt kräftiger als der Aiper Scuba S1. Kritisiert wurden ein schwer zu öffnender, gummiabgedeckter Ladeanschluss und ein mit rund 1,5 Metern recht kurzes Ladekabel — zudem liegt kein Transportbeutel bei, und das Gerät parkt auf dem Poolboden statt an der Oberfläche zu schwimmen.
3. Mova Diver R10 — der günstige Einstieg für Aufstellpools
Mova Diver R10
- 5.700 l/h Saugleistung, bis zu 120 Minuten Laufzeit, für Aufstellpools bis 80 m².
- Automatisches Andocken am Beckenrand (Auto-Parking) laut Hersteller.
- Deutlich günstiger als Diver A10 und Rover X10, dafür ohne Wand- oder Wasserlinienreinigung.
Der Diver R10 ist das kleinste und günstigste Mova-Modell und richtet sich klar an Aufstellpool-Besitzer, die keine Wandreinigung brauchen. Wir haben ihn zuerst im Hornbach-Sortiment entdeckt (dort ab ca. 199 €) — anders als die beiden größeren Modelle liegt für den R10 bislang kein ausführlicher unabhängiger Testbericht von basic-tutorials.de, homeandsmart.de oder PCWelt vor, nur Händler-Spezifikationen. Die Preise schwanken dabei stark: Ein Preisvergleichsportal listet ihn ab rund 109 €, während andere Quellen über 400 € nennen — ein Hinweis darauf, dass der R10 noch nicht lange genug am Markt ist, um einen eingespielten Preisverfall wie bei etablierten Aufstellpool-Modellen zu erwarten.
Welcher Mova passt zu deinem Pool?
- Aufstellpool, nur Boden nötig: Mova Diver R10 — günstig, aber (noch) ohne unabhängigen Test.
- Einbaupool, bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Mova Diver A10 — Silber-Award-Testsieger mit 82/100 Punkten.
- Sehr großer Pool, maximale Leistung: Mova Rover X10 — stärkste Saugleistung und höchste Testnote (84/100), aber auch der mit Abstand teuerste und schwerste.
Mova ist mit allen drei Modellen erst seit der CES 2026 auf dem Poolroboter-Markt aktiv — entsprechend jung ist auch die unabhängige Testlandschaft, vor allem für den Diver R10. Den Diver A10 haben wir zuerst im Bauhaus-Sortiment entdeckt, den Diver R10 bei Hornbach — bei beiden Baumärkten jeweils als Neuzugang neben etablierten Marken wie Zodiac und Aiper. Preislich positioniert sich der Diver A10 ähnlich wie der WYBOT C1, während der Rover X10 preislich in der Liga des Beatbot AquaSense 2 Ultra spielt. Einen Überblick über alle Marken findest du im großen Poolroboter Marken-Vergleich oder im Poolroboter-Test.
Fazit
Mova ist mit Diver R10, Diver A10 und Rover X10 breit gestaffelt vom Budget-Aufstellpool bis zum Premium-Flaggschiff gestartet. Für die meisten Einbaupool-Besitzer ist der Diver A10 die beste Wahl — testsiegerwürdige 82/100 Punkte bei einem mittlerweile oft deutlich unter der UVP liegenden Preis. Wer einen sehr großen Pool hat, bekommt mit dem Rover X10 mehr Leistung, muss aber auch mit stark schwankenden Preisen und einigen Software-Schwächen rechnen.