Der WYBOT C2 Vision taucht in unserem WYBOT-Markenüberblick bereits als neueres Modell mit Kamera-Navigation auf — aber lohnt sich der Aufpreis gegenüber dem bewährten C1 wirklich? Quick Answer: Der WYBOT C2 Vision ist ein kabelloser Poolroboter mit 4.600-mAh-Akku für bis zu 180 Minuten Laufzeit im Eco-Modus (laut Hersteller), reinigt Boden, Wände und Wasserlinie für Pools bis 150–180 m² und kostet aktuell ab 581 € (laut Geizhals-Preisvergleich, Stand September 2026; UVP 799,99 €). Sein Verkaufsargument ist eine Kamera-gestützte Navigation (“Vision”), die die Poolform erkennen und Schmutzarten unterscheiden soll — zwei unabhängige Tests (heise.de, drohnen.de) fanden aber unabhängig voneinander dieselbe Einschränkung: In komplexen Pools mit vielen Ecken oder Stufen stößt genau diese Kamera-Navigation an ihre Grenzen.

WYBOT C2 Vision im Überblick

EigenschaftWYBOT C2 Vision
ReinigtBoden + Wände + Wasserlinie
AntriebAkku (kabellos)
NavigationKamera + Gyroskop ("Vision"-System)
Akkulaufzeitbis 180 Min. Eco-Modus (4.600 mAh, laut Hersteller)
Ladezeitca. 3 Stunden
Max. Poolgröße150–180 m² (laut Hersteller)
Filter180 µm Grobfilter + 10 µm Feinfilter (Dual-Filter)
Reinigungsmodi7 Modi, 6 Routenplanungs-Optionen
Gewichtca. 8 kg
Preisab 581 € (laut Geizhals, Stand September 2026; UVP 799,99 €)

WYBOT C2 Vision

Kamera-Navigation, Boden+Wand+Wasserlinie · ab 581 € (laut Geizhals, Stand September 2026)
  • Kamera-gestützte Navigation erkennt laut Hersteller Poolform und Schmutzart automatisch.
  • 7 Reinigungsmodi (u.a. Boden, Wand, Wasserlinie, Turbo, Eco) mit 6 Routenplanungs-Optionen.
  • Für Pools bis zu 150–180 m² Wasserfläche ausgelegt (laut Hersteller).
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Die Kamera-Navigation — starkes Marketing, reale Grenzen

Der Name “Vision” bezieht sich auf die eingebaute Kamera, die laut Hersteller die Poolform präzise erkennt, die Reinigungsroute optimal plant und sogar zwischen verschiedenen Schmutzarten wie Blättern, Ästen und Algenresten unterscheidet, um die Reinigung darauf abzustimmen. In der Theorie ist das ein klarer Fortschritt gegenüber der reinen Zufalls- oder Gyroskop-Navigation günstigerer Modelle wie dem WYBOT A1.

In der Praxis relativieren zwei unabhängige Testquellen dieses Versprechen jedoch unabhängig voneinander: Drohnen.de stellt fest, dass “in Pools mit vielen Stufen, Hindernissen oder stark winkligen Bereichen die Navigation an ihre Grenzen stoßen” kann und mitunter eine manuelle Nachreinigung nötig ist. Heise.de bestätigt aus einem separaten Test dasselbe Muster: Probleme in Poolecken und an Stufen. Genau diese Szenarien sind eigentlich der Bereich, in dem eine Kamera-Navigation ihren größten Vorteil gegenüber einfacheren Systemen ausspielen sollte — beide Quellen zeigen unabhängig voneinander, dass dieser Vorteil in der Praxis begrenzt bleibt.

Weitere bekannte Schwächen

Neben der Navigationsgrenze nennt heise.de einen praktischen Nachteil, den auch andere WYBOT-Modelle wie der C1 teilen: Der Roboter sinkt nach Abschluss der Reinigung ab und muss manuell mit einem Halteseil oder Kescher aus dem Pool geholt werden — eine Auftriebs- oder Andock-Automatik wie bei einigen teureren Premiummodellen fehlt. Zusätzlich berichten beide Testquellen von gelegentlichen App-Verbindungsproblemen beim Ersteinrichten, die sich laut drohnen.de nach der ersten erfolgreichen Kopplung meist stabilisieren. Eine Steuerung während des laufenden Reinigungsvorgangs ist ohnehin nicht möglich, da Bluetooth/WLAN unter Wasser blockiert werden — ein technisches Limit, das für praktisch alle kabellosen Poolroboter gilt, nicht nur den C2 Vision.

Für wen lohnt sich der WYBOT C2 Vision?

Den kompletten WYBOT-Modellvergleich inklusive A1, C1 und S1 findest du im WYBOT-Markenüberblick. Wie du Filter und Akku bei kamerabasierten Modellen wie diesem am besten pflegst, erklärt unser Ratgeber Poolroboter Ersatzteile. Einen direkten Vergleich der Akkulaufzeiten kabelloser Modelle liefert unser Poolroboter-Akku-Vergleich.

Zuletzt aktualisiert (25. September 2026): Der Preis blieb stabil — Geizhals führt den C2 Vision weiterhin ab 580,99 €, praktisch identisch mit dem zuvor dokumentierten Stand. Neu recherchiert: Laut offizieller Herstellerseite (wybotpool.com) gewährt WYBOT auf den C2 Vision eine 2-jährige Garantie, deutlich mehr als die nur 1-jährige Garantie beim günstigeren WYBOT A1 — die höhere Preisklasse bringt hier also einen konkreten, messbaren Vorteil über die reine Navigationstechnik hinaus.

Fazit

Der WYBOT C2 Vision ist ein solides Mittelklasse-Modell mit einer echten technischen Neuerung: Kamera-gestützter Navigation statt reinem Gyroskop. Die Idee überzeugt in der Theorie, doch zwei unabhängige Tests zeigen unabhängig voneinander, dass genau die komplexen Poolformen, für die eine Kamera-Navigation ihren größten Vorteil bringen sollte, in der Praxis weiterhin eine Herausforderung bleiben. Für rechteckige oder ovale Pools ohne viele Ecken ist der Aufpreis gegenüber dem C1 gerechtfertigt — bei komplexer Poolgeometrie lohnt sich ein Blick auf den bewährten WYBOT S1 genauso. Das als “2026 Upgrade” bezeichnete C2-Modell findest du übrigens auch bei Otto — dort mit rund 60 % UVP-Rabatt, einem der höheren Nachlässe unter den bereits unabhängig getesteten Marken.

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