Beatbot ist vor allem für die teure AquaSense-Serie bekannt — doch mit der Sora-Reihe bietet der Hersteller inzwischen vier deutlich günstigere Modelle an. Wir zeigen dir die Unterschiede zwischen Sora 10, Sora 30, Sora 70 und Sora P3, inklusive einer Preis-Ungereimtheit beim P3, die selbst eine intensive Recherche nicht auflösen konnte.

Quick Answer: Die Beatbot-Sora-Reihe umfasst vier Modelle unterhalb der teuren AquaSense-Serie. Der Sora 70 ist das Flaggschiff und laut netzwelt.de aktueller Testsieger (Note 2,1) im großen Poolroboter-Test — er reinigt als einziges Sora-Modell zusätzlich die Wasseroberfläche (JetPulse-System) für Pools bis 300 m², UVP 1.499 €, real oft schon ab rund 1.049 €. Wer nur Boden, Wände und Wasserlinie braucht, kommt mit dem Sora 30 (25.700 l/h, bis 5 Stunden Laufzeit, UVP ab ca. 899 €, real ab ca. 578 €) günstiger weg. Der Sora 10 ist das Einstiegsmodell (7.800-mAh-Akku, ab ca. 450 €), und der Sora P3 zeigt mit einer Preisspanne von über 400 € zwischen verschiedenen Händlern bei identischer Ausstattung die größte Unsicherheit der ganzen Reihe.

Beatbot Sora im Vergleich

ModellAm besten fürReinigtSaugleistungPreis (UVP)
Beatbot Sora 70Testsieger, OberflächenreinigungBoden, Wände, Wasserlinie, Oberfläche25.700 l/hUVP 1.499 €
Beatbot Sora P3Große Pools (bis 300 m²)Boden, Wände, Wasserliniek. A.578-999 € (stark schwankend)
Beatbot Sora 30Einbaupool, bestes Preis-Leistungs-VerhältnisBoden, Wände, Wasserlinie25.700 l/hUVP ab ca. 899 €
Beatbot Sora 10Einstieg, kleineres BudgetBoden, Wände, Wasserlinie (flach)25.700 l/hab ca. 450 €

1. Beatbot Sora 70 — der Testsieger mit Oberflächenreinigung

Beatbot Sora 70

Testsieger (Note 2,1) · UVP 1.499 €, real ab ca. 1.049 €
  • Einziges Sora-Modell mit Oberflächenreinigung: Das JetPulse-System schiebt schwimmenden Schmutz gezielt zur Saugöffnung.
  • Reinigt Boden, Wände, Wasserlinie und Oberfläche für Pools bis 300 m² in einem Zyklus.
  • Laut netzwelt.de aktueller Testsieger im großen Poolroboter-Test 2026 mit der Note 2,1.
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Der Sora 70 positioniert sich als Allround-Flaggschiff unterhalb der teuren AquaSense-Serie und ist damit der einzige Sora, der wirklich alle vier Reinigungszonen abdeckt — inklusive der Wasseroberfläche, die bei günstigeren Poolrobotern meist erst ab einer Preisklasse von 2.000 € zu finden ist. Internationale Tests loben die Vielseitigkeit, sind sich aber uneinig über die Bodenreinigung: Während Beatbots eigener Testbericht und weitere Quellen das Gerät als starken Allrounder beschreiben, kritisiert PCWorld, dass der Sora 70 bei der reinen Bodenreinigung nicht ganz an andere Beatbot-Modelle heranreicht und eher langsam arbeitet. Zur UVP von 1.499 € kamen laut mehreren deutschen Schnäppchen-Portalen (netzwelt.de) im Jahresverlauf 2026 wiederholt Rabattaktionen von bis zu 450 € hinzu, etwa passend zum Prime Day.

2. Beatbot Sora P3 — große Reichweite, aber ohne unabhängigen Test

Beatbot Sora P3

Für große Pools · Preis stark schwankend (578-999 €)
  • Reinigt Boden, Wände und Wasserlinie für Pools bis 300 m² — laut Herstellerangabe dieselbe Flächenabdeckung wie der Sora 70, aber ohne Oberflächenreinigung.
  • Kein unabhängiger deutscher Testbericht gefunden, nur Händler-Datenblätter bei Preisvergleichsportalen.
  • Größte Preisunsicherheit der ganzen Reihe: von ca. 578 € bis zu einer UVP von 999 € bei identischer Ausstattung.
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Der Sora P3 ist auf dem Papier ein attraktives Modell: gleiche Flächenabdeckung (300 m²) wie der getestete Testsieger Sora 70, aber ohne die zusätzliche Oberflächenreinigung — und damit eigentlich ein klarer Preis-Leistungs-Kandidat. Bei der Recherche ist uns aber eine deutliche Ungereimtheit aufgefallen: Preisvergleichsportale wie billiger.de listen ihn ab rund 578 €, während ein großer deutscher Möbel- und Technikhändler ihn mit einer UVP von 999 € und einem Aktionspreis von 749 € führt — eine Differenz von über 400 € für dasselbe Modell. Hinzu kommt: Anders als beim Sora 70 oder Sora 30 konnten wir trotz intensiver Suche keinen einzigen unabhängigen deutschen Testbericht zum P3 finden, nur Verkaufsseiten und Spezifikationslisten. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb vor dem Kauf einen aktuellen Preisvergleich machen und sich bewusst sein, dass es (noch) keine geprüfte Praxisbewertung gibt.

3. Beatbot Sora 30 — bestes Preis-Leistungs-Verhältnis ohne Oberfläche

Beatbot Sora 30

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis · UVP ab ca. 899 €, real ab ca. 578 €
  • 25.700 l/h Saugleistung, bis zu 5 Stunden Laufzeit, 5-Liter-Filterkorb.
  • Reinigt Boden, Wände und Wasserlinie zuverlässig laut housecontrollers.de und Android Authority — jeweils positive Praxistests.
  • Keine Oberflächenreinigung — dafür deutlich günstiger als der Sora 70.
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Der Sora 30 ist die logische Wahl für alle, die keine schwimmende Oberflächenreinigung brauchen, aber nicht auf Wand- und Wasserlinienreinigung verzichten möchten. Android Authority beschreibt die Bodenreinigung im Praxistest als “exceptional” für einen gewöhnlichen Hauspool, und housecontrollers.de bestätigt eine zuverlässige Reinigung aller drei Zonen. Zur UVP von rund 899 € kamen 2026 wiederholt Rabattaktionen hinzu — in einer Variante wurde das Gerät zeitweise für rund 578 € angeboten, in einer anderen Farbvariante für 649 €, jeweils deutlich unter der regulären UVP.

4. Beatbot Sora 10 — der günstige Einstieg

Beatbot Sora 10

Einstiegsmodell · ab ca. 450 €
  • 7.800-mAh-Akku, bis zu 5 Stunden Laufzeit bei reiner Bodenreinigung, bis zu 4 Stunden im 4-Zonen-Modus.
  • Reinigt laut basic-tutorials.de-Test Boden, Wände, Wasserlinie und flache Bereiche ab rund 20 cm Tiefe in einem Zyklus.
  • Nur zwei Reinigungsprogramme wählbar (laut teltarif.de): nur Boden, oder Boden+Wände+Wasserlinie zusammen.
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Der Sora 10 ist das günstigste Modell der Reihe, deckt aber überraschend viel ab: Laut dem Test von basic-tutorials.de reinigt er in einem einzigen Zyklus Boden, Wände und Wasserlinie, und die Saugleistung bleibt beim Wechsel vom Boden zur Wand dank der HydroBalance-Technik stabil. Einschränkungen gibt es bei der Akku-Anzeige und der App: Laut teltarif.de funktionieren WLAN und Bluetooth unter Wasser nicht, weshalb der Akkustand nur bei bestehender Verbindung angezeigt wird — dasselbe physikalische Grundproblem, das wir bereits im Ratgeber zur App-Steuerung für andere Marken dokumentiert haben.

Welcher Beatbot Sora passt zu deinem Pool?

Die Sora-Reihe ist bei Beatbot klar als günstigere Alternative zur teuren AquaSense-Serie positioniert — selbst das Sora-Flaggschiff kostet laut UVP weniger als die günstigsten AquaSense-Modelle. Preislich liegt der Sora 30 in einer ähnlichen Liga wie der Aiper Scuba S1, während der Sora 70 preislich mit dem Mova Rover X10 konkurriert. Einen Überblick über alle Marken findest du im großen Poolroboter Marken-Vergleich oder im Poolroboter-Test.

Fazit

Mit Sora 10, Sora 30, Sora 70 und Sora P3 deckt Beatbot inzwischen eine deutlich breitere Preisspanne ab als nur mit der teuren AquaSense-Serie. Für die meisten ist der Sora 30 die beste Balance aus Preis und geprüfter Leistung, wer auch die Wasseroberfläche gereinigt haben möchte, greift zum testsiegergekrönten Sora 70. Beim Sora P3 raten wir zu besonderer Vorsicht: Die Preisspanne von über 400 € zwischen verschiedenen Händlern und das Fehlen jedes unabhängigen Tests machen ihn aktuell zur unsichersten Wahl der Reihe.

Unsere Sora-Empfehlung: Beatbot Sora 30

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis · UVP ab ca. 899 €, real ab ca. 578 €
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